Es geht wieder los!

Gestern gab es das erste richtige Rennen seit Beginn der Corona-Krise. Johannes, Pia und Jorid gingen in Wedemark (Hannover) an den Start und fuhren als 19., 7. und 9. über die Ziellinie.

So langsam geht das Rennenfahren wieder los und in Wedemark konnten wir auf einem Werksgelände unsere Kreise drehen. Eine 800 Meter Runde um zwei Fabrikhallen herum. Nicht gerade die schönste Strecke, aber in Corona-Zeiten ist man ja mit allem zufrieden. Von Corona war aber nicht ganz viel zu spüren. Zwar durften wir nur einzeln nach einander auf das Gelände, doch in der Straße davor tummelten sich die Radfahrer und Betreuer. Wild fuhren alle durcheinander und vor dem Dixie-Klo bildeten sich lange Schlangen. Immerhin gab es dieses Mal Desinfektionsmittel. Das sollte man auch mal ohne Corona zur Pflicht machen.

Um 11 Uhr starteten die Frauen zusammen mit den U17-Jungs. In der Startaufstellung mussten sich die Jungs und Mädels an die Markierungen auf dem Fußboden halten und mit 1,5 Meter Abstand auf den Startschuss warten. Nach einer Einführungsrunde hinterm Führungsfahrzeug ging es direkt voll los. Ein ganz schön wildes Tohuwabohu. 60 Fahrer waren am Start. Da kann man sich ja ungefähr vorstellen, wie es dann während des Rennens auf einer 800 Meter Runde bestehend aus Kurven abgeht. Alle fuhren kreuz und quer und schrien sich aus dem Weg. Pia und Jorid waren da anfangs etwas überfordert und wurden leider schnell recht weit nach hinten durchgereicht. Nachdem einige Lücken gerissen waren, hatten sie eine Gruppe gefunden. Die Attacken der beiden Mädels aus der Gruppe heraus blieben allerdings erfolglos und so sind sie in der zweiten Hälfte des Rennens von den Jugendlichen überrundet worden. Das Feld blieb dann bis zum Ende zusammen und fuhr gemeinsam auf die Ziellinie zu. Pia und Jorid war das zu heikel. Bei den Kämpfen um die ersten Positionen hielten sie sich lieber heraus.. So mit Adrenalin vollgepumpte U-17-Jungs sind einfach unberechenbar. 

Wenig später startete Johannes. Etwas skeptisch blickte er vor seinem Start auf den Kurs. So viele Kurven. Eigentlich ja genau Johannes Terrain, doch am Sonntag war er mit einem fremden Rad am Start und das ist dann doch etwas anderes. Bei seinem Rennrad war ein Schalthebel kaputt gegangen. Trotzdem kam Johannes super klar und konnte sich im Hauptfeld behaupten. Die Spitzengruppe hatte er aber leider verpasst. Denn auch bei ihm ging es direkt nach dem Start richtig zur Sache. Nach und nach fielen einzelne Fahrer ab und es bildeten sich Gruppen. Johannes fuhr als 19. ins Ziel und ist super zufrieden. Die nächsten Rennen können kommen!

Von Jorid Behn am 13.07.2020
Velocenter Kiel
Restaurant ElMövenschiss Schilksee

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