Riderman 2021: Top Ergebnisse für die KRV-Frauen

Drei Tage Bundesliga-Rennen liegen nun hinter Cordula und Jorid. Am Wochenende sind sie beim Riderman im Schwarzwald gestartet und mit starken Ergebnissen wieder gekommen.

Unglaublich, wie groß so eine Jedermann-Veranstaltung doch ist. Eine riesige Bühne stand am Start, Pommesbuden, Bierstände und etliche Sitzbänke waren aufgebaut worden. Die Strecke im Start-Ziel-Bereich war komplett abgegittert und ein riesiges Banner hing über der Ziellinie. Sämtliche Gefahrenstellen waren fett gepolstert. Überall fuhren Radfahrer und Autos kreuz und quer. 

Mehr als 500 Jedermänner und -frauen hatten sich für den Riderman angemeldet. Noch dazu kamen wir Bundesliga-Fahrerinnen. So ein großes Tohuwabohu sind wir von unseren doch eher kleineren Bundesliga-Rennen gar nicht gewöhnt.

Für die Organisatoren war das auch eine logistische Herausforderung. Denn das Bundesliga-Rennen wurde erst recht kurzfristig in die Jedermann-Veranstaltung integriert. Um für uns ein komplett eigenes Rennen zu organisieren, war es da bereits zu spät. 

Beim Einzelzeitfahren am Freitag war das noch kein Problem. Es ist ja sowieso jeder alleine unterwegs. 16 Kilometer war die Strecke lang und recht wellig. Direkt ab Kilometer zwei ging es bergauf. Angeblich mit maximal neun Prozent Steigung. Doch das war wohl etwas übertrieben. Ganz so steil war es dann doch nicht. Am Ende reichte es für Platz 20 und 34 für die KRV-Mädels. 

Am Sonnabend ging es los mit den Straßenrennen. Und die logistische Herausforderung mit uns und den Jedermännern begann. 82 Kilometer sollten wir auf einer großen Runde durch die Berge fahren. Unser Start war in Behla, Ziel in Bad Dürrheim. Die Jedermänner starteten bereits vor uns in Bad Dürrheim, fuhren über zwei Berge und dann durch Behla. Wir sollten in einer größeren Lücke zwischen den einzelnen Grüppchen der Jedermänner starten. 

Das Team Gießen Biehler machte vorne Tempo. Recht schnell hatten wir die Jedermänner vor uns eingeholt. Und das an einem richtig steilen Berg. Von da an hatte eigentlich jeder den Überblick verloren. Auf der schmalen Straße quälten sich unendlich viele Radfahrer den Berg hoch, doch wo nun die Spitze der Frauen war, konnten Cordula und ich nicht mehr überblicken. Wir sind einfach weitergefahren, umgeben von einigen Frauen und etlichen Jedermännern. Taktisch konnten wir sowieso nicht mehr fahren, weil die Jedermänner immer wieder dazwischenfunkten. Und dass es für uns gerade um Platz fünf ging, konnten wir uns nicht vorstellen.

Die Strecke hatte es in sich. Es ging eigentlich nur steil bergauf und bergab. Am Ende merkte man, dass die Konzentration bei einigen Jedermännern doch deutlich nachgelassen hatte. Die Gruppe wurde hektisch und viele fuhren kreuz und quer. Je näher es zum Ziel ging, desto mehr hielten Cordula und ich uns heraus und fuhren mit einem Sicherheitsabstand hinter der Gruppe her. Am Ende reichte es noch für Platz 10 und 11.

Fix und fertig kamen wir im Ziel an. Wie wir am nächsten Tag nochmal Radfahren sollten, war uns schleierhaft. Doch es ging irgendwie. Am Sonntag war der Start wieder in Bad Dürrheim. 70 Kilometer sollten wir fahren. Dieses Mal deutlich flacher. Und dieses Mal sollten wir verhältnismäßig später starten, damit wir mit den langsameren Jedermännern fahren und besser selbst das Rennen gestalten können. Doch der Plan war nicht gut. 

Gießen Biehler machte wieder vom Start an Tempo und schnell waren wir auf die Jedermänner aufgefahren. Die hängten sich bei uns in den Windschatten und wir fuhren auf die nächste Gruppe auf. Auch die hängten sich bei uns rein und unsere Gruppe wurde immer größer und größer und immer hektischer und hektischer. Es gab einige Stürze. Cordula biss sich vorne fest und konnte sich zwischen den vielen Fahrern gut behaupten. Jorid ging lieber auf Sicherheit und blieb mit gutem Abstand zu den anderen Fahrern deutlich weiter hinten. Und mit diesem Sicherheitsabstand fuhr sie am Ende auch als 33. über die Ziellinie. Cordula hingegen blieb weiter vorne und wurde starke 27.

Von Jorid Behn am 22.09.2021
Velocenter Kiel
Restaurant ElMövenschiss Schilksee

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